Ausstellung Rita Kämmerer kl"Es muss mir etwas auffallen, bevor mir etwas einfällt."

Ausstellung von Rita Kämmerer: Collagen und Assemblagen

Eröffnung der Ausstellung: So., 14. August, 11 Uhr

Bild: Detail aus der Arbeit "Schutzgebiet", 2019-20

 

Der Titel der Ausstellung verweist zum einen auf „Geschichte“ im Sinne von Historie und Erzählung. Zum anderen, wird das Wort „Schicht“ betont. Es zielt auf historische und gesellschaftliche Ablagerungen und Ebenen.

Die Arbeiten der Künstlerin sind zumeist zweidimensionale Collagen oder dreidimensionale Assemblagen. Ihr Schaffensprozess beginnt mit dem Sammeln von Gegenständen, Materialien, Eindrücken, Fotos und Texten. Kämmerer sammelt alles, was ihr auffällt, woran ihre persönliche Geschichte anknüpft, was sie inspiriert, worüber sie manchmal im wahrsten Sinne des Wortes stolpert. Das können alte Stadtpläne sein, Wandermarkierungen, eine Schmetterlingssammlung, Bildstöcke an griechischen Straßen oder die deutsche Kolonialgeschichte und Gesteinsreste auf einer Tansaniareise.

Die Ideen entstehen im offenen Hinschauen und im Verknüpfen mit eigenen Erinnerungen und Recherchen zum Gefundenen. Das Verarbeiten dieser Eindrücke und Funde findet oft in Schichtungen und daher meist mittels Collage oder Assemblage statt. Das Gesammelte wird weiterverarbeitet, verfremdet in neue Zusammenhänge gestellt und kommentiert. So schafft Rita Kämmerer vielschichtige Objekte, die den Betrachter*innen Geschichten erzählen.