Wegen der großen Nachfrage bieten wir ein zweites Konzert um 20 Uhr an, für das Sie ab sofort Karten registrieren können.

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Trinitatiskirche Bonn-Endenich, Brahmsstraße 14

MUSIK DER HOFFNUNG
Benefizkonzert für die belarussische Bürgerinitiative BY_help
Sonntag, den 6. September 20-21 Uhr
Maruta Staravoitava - Flöte
Nadzeya Karakulka - Zymbal
Tamara Serikova - Klavier

Da nur 50 Personen an jedem Konzert teilnehmen können, müssen sich Interessenten kostenlose Eintrittskarten besorgen. Sie erhalten die Karten unter www.trimolo.eventbrite.de

oder direkt mit dem Link
www.eventbrite.de/e/trimolo-kurzkonzerte-benefizkonzert-fur-belarus-tickets-118591539487
Hier finden Sie eine Erläuterung für das Vorgehen beim Buchen einer Karte.

Bei der Kartenbestellung müssen Sie sich aus Coronagründen registrieren lassen. Ihre Daten, die Sie bei der Kartenbestellung abgeben, müssen wir bei uns 3 Wochen aufbewahren. Dann werden sie gelöscht.
Die Konzerte sind kostenlos, wir bitten aber die Künstler durch gute Spenden zu belohnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Trimolo-Team 0228 6205840

Hygiene-Regeln unbedingt einhalten
Abstand,
Schutzmaske (mitbringen! Während des Konzerts fakultativ, aber zu empfehlen),
Desinfektion der Hände am Eingang und Ausgang.
Bitte die weit gestellten Stühle nicht verändern.
Wir bitten, wenn möglich, von der Benutzung der Toiletten abzusehen.
Da wir für gute Durchlüftung sorgen, bitte geeignete Kleidung anziehen.
Im Fall einer Covid-Infektion, eines Kontakts zu einem Erkrankten oder bei Symptome wie Fieber, Husten usw. können Sie unsere Konzerte derzeit nicht besuchen. Wir bitten um Verständnis.

Weitere Informationen:

MUSIK DER HOFFNUNG
Benefizkonzert für die belarussische Bürgerinitiative BY_help
Programm
Johann Sebastian Bach
« Wachet auf, ruft uns die Stimme» BWV 140 - Bearbeitung für Flöte, Zymbal und Klavier
Sigfrid Karg-Elert
Sonata Appassionata für Flöte solo, Op.140
Alfred Schnittke
aus der Suite im alten Stil - Bearbeitung für Flöte, Zymbal und Klavier
Alexander Skriabin
Etüde op. 8, No. 12 - für Klavier
Vladimir Kurjan
Konzert für Zymbal und Klavier
Stanislaw Moniuszko
"Kennst du das Land?"

Nadzeya Karakulka ist in Molodechno (Belarus) geboren. Mit sieben Jahren zieht sie mit ihrer Familie nach Minsk um und lernt dort belarussisches Cymbalom und Klavier.Seit 2007 studierte Nadzeya Karakulka Cymbalom an der Belarussischen staatlichen Musikakademie bei Professor Evgeni Gladkov. 2012 absolvieret sie ihr Bachelorstudium und legte 2013 die Masterprüfung ab. Während und nach dem Studium nimmt Nadzeya an musikalischen Projekten des „Polnischen Instituts in Minsk“ teil. Außerdem arbeitete sie seit 2008 bis 2016 als Cymbalomlehrerin. 2015 spielte sie mit Musica Antiquea Mediterrania Barockmusik beim Festival „Musiksommer am Zürichsee“. 2016 nahm sie am Festival „Musik in den Häusern der Stadt“ (Köln) teil. Die in Minsk (Belarus) geborene Pianistin Tamara Serikova erhielt ihren ersten musikalischen Unterricht im Elternhaus. In Minsk studierte sie an der Weissrussischen staatlichen Musikakademie bei Marina Rusakova. Da erhilt sie den Grand-Prix im internationalen Wettbewerb „Die goldene Wiege“ (Jalta, Ukraine). Es folgte das Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Andreas Frölich. Während des Studiums gewann Tamara den 1. Preis in dem internationalen Wettbewerb in Moncalieri (Turin, Italien) und den 3. Preis im 6. internationalen Klavierwettbewerb in Campillos (Spanien). Sie wurde von der Yehudi Menuhin Stiftung “Live music now“ gefördert und nahm an Projekten wie „Klangkultur NRW“, „Schumannfest Bonn“, „Beethovenfest Bonn“ sowie „Euriade Festival“ (Niederlande) teil. Ihre Ausbildung rundete sie mit Meisterkursen bei Ilja Scheps, Pierre-Laurent Aimard, Dimitri Bashkirov und Vladimir Viardo ab. Seit ihrem Abschluss 2013 ist Tamara Serikova freiberuflich tätig und konzertiert in ganz Europa. 2015 gab die Pianistin ihr erstes Soloalbum “Slawisches Heft” heraus. 2016 trat sie in der Beethovenhalle im Rahmen des Projektes des Vereins „ProBeethovenhalle“ auf und spielte zusammen mit der Sopranistin Cecilia Acs die Lieder von Karlrobert Kreiten (Uraufführung). Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der musikpädagogischen Arbeit.
Maruta Staravoitava ist in Minsk geboren und lebt momentan in Köln. Ihre musikalische Palette reicht von der Barockmusik bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Sie ist Mitglied der Ensembles „Inverspace“ (Schweiz-Deutschland), der Ensembles «Syntax» in Mailand und „EXPERIMENTAL“ (Deutschland). Außerdem spielt sie in verschiedenen Formationen, wie z. B. Ensemble Contrechamps in Genf, Ensemble Musikfabrik und Ensemble Garage in Köln oder auch dem Orchester Santa Cecilia in Rom. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Antonio Pappano, Beat Furrer und Jonathan Nott. Sie tritt auch als Solistin und Kammermusikerin bei verschiedenen Festivals auf, unter anderem bei Wien Modern, Warschauer Herbst, Lucerne Festival, Davos Festival und der Salzburger Biennale sowie im Rahmen der Konzertsaison junger Musiker im Londoner Royal Opera House Covent-Garden.
Maruta Staravoitavas Konzerte wurden vom Polnischen Radio, vom Süd-Westdeutschen Rundfunk und dem Bayrischen Rundfunk aufgenommen. Sie nahm an der CD-Aufnahme „Folksong“ (2014) mit dem Ensemble „EXPERIMENTAL“ und Experimentalstudio des „SWR“ teil sowie an der Aufnahme „Lo spazio apparente“ (2013) mit dem Komponisten Maurilio Cacciatore und „Fremde Zeit addendum“ mit dem Ensemble „MOCKBA“.

Die Einnahmen des Konzertes kommen der belarussischen Bürgerinitiative BY-help zugute, die Hilfsgelder für die Opfer staatlicher Repression in Weißrussland sammelt. Das Land, das vor ein paar Monaten noch ruhig zu sein schien, wird heute von unfassbarer Polizeigewalt erschüttert. Tausende Männer, Frauen und Kinder gehen jeden Tag mit Flaggen und Blumen auf die Straße. Sie klatschen, singen und tanzen, um ihre Unzufriedenheit und ihren Protest zu zeigen. Dafür werden sie verhaftet, geschlagen und gequält. Manche werden aufgrund ihrer dabei erlittenen Verletzungen nie mehr arbeiten können... Manche kommen nie wieder nach Hause. Trotzdem demonstrieren die Leute weiter, weil sie ihre Heimat lieben, an die Freiheit glauben und auf eine bessere Zukunft hoffen. Die Bürgerinitiative BY _help (https://www.belarus97.pro/eng) hilft den Betroffenen und deren Familien.