Termine & Veranstaltungen

trimolo: Kammermusik für Cello & Klavier
Freitag, 16. Dezember 2022, 20:00

trimolo Lucas Martirosyan

  • Sam Lucas, Violoncello
  • Ani Ter-Martirosyan, Klavier

Programm:

  • Robert Schumann - Fantasiestücke, op. 73
  • Johannes Brahms - Cellosonate e-Moll, op. 38
  • Sergei Rachmaninow - Cello Sonate, Op.19

Eintritt frei, Spenden erbeten

Die Ausführenden:

Der junge, in Australien geborene Cellist Sam Lucas hat sich seit seinem Umzug nach Europa im Jahr 2017 international als herausragender und talentierter Cellist profiliert.

Seit 2017 ist er Student von Prof. Pieter Wispelwey an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und hat begonnen, sich als Kammer- und Konzertmusiker zu etablieren. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten Anna Fedorova, Konstantin Shamray, Evgeny Uhanov, Evgeny Genchev, Ani Ter-Martirosyan, Dorel Golan, Jan Vogler, Jens Peter Maintz, Victor Julien-Laferriere, Bruno Philippe und Mischa Maisky.

Während seiner prägenden Jahre studierte Sam mit dem Solocellisten des Queensland Symphony Orchestra und wurde eingeladen, als „junger Gastsolist“ (im Alter von 15 Jahren) beim Adelaide International Cello Festival Meisterkurse bei David Geringas, Pieter Wispelwey und Li Wei Qin zu besuchen.

Im Alter von fünfzehn Jahren war Sam Lucas bereits ein erfahrener Interpret in Rezitals und Konzerten , und gewann Preise bei Wettbewerben wie dem Australian Concerto and Vocal Competition Wettbewerb, dem Royal Overseas League Chamber Competition und den Gisborne International and National Concerto Competitions in Neuseeland.

2018 erhielt Sam den ersten Preis beim Sieghardt-Rometsch-Wettbewerb, den ersten Preis beim Pro Artists International Music Competition 2019, den zweiten Preis beim Gisborne International Music Competition und die Goldmedaille beim Vienna International Music Competition. Er gewann den ersten Preis beim Internationalen Anton Rubinstein Cello Wettbewerb 2020 und den ersten Preis beim Internationalen Gustav Mahler Cello Wettbewerb 2021. Im Mai 2022 wird Sam am prestigeträchtigen Queen Elizabeth Cello Competition teilnehmen.

Er trat beim Edinburgh Fringe Festival auf, in St. Martin in the Fields in London und wurde 2015 eingeladen, für den Herzog und die Herzogin von Cambridge zu spielen. Im Jahr 2016 gab er sein Debüt in der Wigmore Hall. Seit 2020 ist Sam Lucas Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Sam Lucas spielt auf einem Rainer Beilharz Cello 2008 und einem Nicolo Gagliano Cello 17XX.

 

Das Spiel von Ani Ter-Martirosyan zeichnet sich durch besondere Emotionalität und Leidenschaft aus. Von Kritikern wird sie vor allem für ihre federleichte Virtuosität (Neue Zürcher Zeitung) und den poetischen, feinfühligen Klang hochgeschätzt.

Als gefragte Konzertpianistin ist Ani Ter-Martirosyan in Konzertsälen wie Kölner Philharmonie, Essener Philharmonie, Robert-Schuman-Saal Düsseldorf, Theater Aachen, Teatro Quirino di Roma, Villa Borghese Roma, Villa Medici Giulini Milano u. v. m. zu hören.

Bereits während des Studiums wurde die junge Pianistin bei namhaften nationalen und internationalen Wettbewerben und Festivals, wie Osimo Internationaler Wettbewerb (Italien), Ile de France Internationaler Wettbewerb (Frankreich), Bachelor Awards (Deutschland), Sieghard-Rometsch-Wettbewerb (Deutschland), BIS Festival Engadin (Schweiz), Allegro Vivo Festival (Österreich), Klavier-Festival Ruhr (Deutschland) und International LiedDuo Competition (Niederlande) ausgezeichnet. Zuletzt qualifizierte Sie sich für die Konzertreihe Best of NRW im Rahmen der Carl-Dörken-Stiftung.

Ani Ter-Martirosyan ist Stipendiatin diverser renommierter Stiftungen, darunter der Wagner Stiftung, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, des Deutschland Stipendiums, der Yehudi-Menuhin-Stiftung, der Gulbenkian Stiftung und vieler anderen.

Von besonderer Bedeutung auf ihrem künstlerischen Weg ist die einjährige Kollaboration mit dem Conservatorio di Musica Santa Cecilia di Roma gewesen, wo sie die einzigartige Gelegenheit erhielt, an historischen Instrumenten wie dem Cembalo und Hammerklavier zu spielen. Neben der Tätigkeit als Solistin tritt Ani auch als vielseitige Kammermusikpartnerin auf. Besonderes Augenmerk legt Sie auf das Kunstlied. Zurzeit wirkt sie als Gründungsmitglied im Trio Meredi aus Rom.

Neben dem klassisch-romantischen Repertoire, welches zu den herausragenden Stärken der Pianistin gehört, engagiert sich Ani Ter-Martirosyan auch für die Aufführung der Werke von zeitgenössischen Komponisten, nicht zuletzt dank Ihrer Mitgliedschaft im Verein junger armenischer Komponisten und Interpreten.

Die gebürtige Armenierin hat bereits mit sechs Jahren angefangen Klavierunterricht zu nehmen und später fand Sie noch zur Orgel. Sie wurde am staatlichen Konservatorium in Eriwan angenommen und studierte dort bei den Professoren Anna & Sergej Saradjan.

Im Anschluss studierte sie Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Pavel Gililov und Prof. Jacob Leuschner. Zuletzt studierte Ani Ter-Martirosyan an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. Barbara Szczepanska und schloss dort ihre Prüfung mit Auszeichnung ab. Abschließend vertiefte Sie Ihre Studien an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln im Fach Liedgestaltung bei Prof. Ulrich Eisenlohr. Im Rahmen zahlreicher Meisterklassen kam sie in Berührung mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten wie Ferenc Rados, Dmitry Baschkirov, Jacques Rouvier, Claudio Martinez Mehner sowie Hisako Kawamura, die einen immensen Einfluss auf ihre künstlerische Entfaltung ausgeübt haben.

Neben Ihrem künstlerischen Schaffen geht Ani Ter-Martirosyan derzeit einem Lehrauftrag an der HfMT Köln nach.