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trimolo Liederabend: Wer hat Angst vor dem „Schwarzen Hund“?
Freitag, 23. September 2022, 20:00

trimolo.wuestWer hat Angst vor dem Schwarzen Hund?

Ein Liederabend über die Melancholie mit Werken von J. Dowland, W.A. Mozart, G. Mahler, K. Weill, F. Hollaender u.v.a.

Die Ausführenden:

- Stefanie Wüst, Sopran
- Christopher Arpin, Klavier

Eintritt frei,  Spenden erbeten

 

Die Sopranistin Stefanie Wüst hat vor ihrem Gesangsstudium in den Kostümbildnereien großer Bühnen in Frankfurt am Main, Hamburg und München gearbeitet. Über mehrere Jahre wirkte sie in Filmen von Alexander Kluge mit. Während des Gesangsstudiums an der Musik-
hochschule Köln bei Claudio Nicolai nahm sie an Meisterkursen von Edith Mathis, Klesie Kelly, Regina Werner und Gisela May teil, mit der sie auch gemeinsam auf der Bühne stand.

1989 gründete sie das KURZWEIL ENSEMBLE (welches sich im Besonderen mit den Werken K. Weills, H. Eislers und deren Zeitgenossen befasst), mit dem sie auch das KURT WEILL FEST DESSAU mit eröffnete, dessen ständiger Gast sie seit1996 ist. In diesem Genre arbeitete sie unter anderem mit dem WILLEM BREUKKER KOLLEKTIEF, EBONY BAND, DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE und dem STORSTRÖM ENSEMBLE.

1993 erschien ihre erste CD: Kurt Weill-a Musical Portrait, mit dem lang verschollenen Zyklus „Ofrah‘s Lieder“. Eigene Programme mit Liedern von Weill, Eisler, Nick, Hollaender führten sie ins Concertgebouw Amsterdam, dem Nikolaisaal Potsdam, dem Konzerthaus Berlin und anderen. Konzertauftritte im In- und Ausland (u.a. Kölner und Berliner Philharmonie/ Stuttgarter Liederhalle) weisen „La Wuest“ auch als ausgezeichnete Bach- und Mozart-Interpretin aus.

2006 reüssierte sie mit der Rolle der „Königin der Nacht“, die sie 52 Mal an verschiedenen Bühnen sang. Seit 2012 ist sie Dozentin an der Schauspielakademie First Take in Köln. Von 2013 an ist sie auch in der Spielzeit 2015/2016 wieder an der Oper Bonn als Koloratursopran verpflichtet. Sie arbeitet dort ebenfalls als Sprachcoach.2014/2015 entstehen 2 neue Produktionen: "Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden " und "LiebLingsLieder ".

Sie produzierte zusammen mit Dr. J. Schebera in 2019 für das K. Weill Fest Dessau und das Jüdisches Kulturfest Berlin „WIR ATMEN BAUHAUSLUFT“. 2020 folgte „MAXWELL ANDERSSON UND WEILL“ und die Bühnenshow „WER HAT ANGST VOR DEM SCHWARZEN HUND“ einem Programm - Über die Melancholie - mit Christopher Arpin am Klavier. Im Rahmen ihres Engagements am Theater der Keller in Köln inszenierte sie 2021 zusammen mit ihren Schauspielstudenten „VERGESST BRECHT NICHT“. Im gleichen Jahr wurde zusammen mit dem Trio Eisenmann „BALAGAN“ umgesetzt. Im Juni 2021 spielte sie die CD „Let’splay Weill“ zusammen mit Christopher Arpin am Klavier ein. 2022 produzierte sie für das Kurt Weill Fest Dessau „MUSIK IN SCHWERER ZEIT“ und „GEGEN DIE DUMMHEIT“ für das Kleines Theater Bad Godesberg und den Luftraum Berlin bzw. „ÜBER’S MEER“ zusammen mit der Pianistin Nadja Bulatovic und Krisztian Palagyi am Akkordeon für das Pantheon in Bonn.

 

Christopher Arpin stammt aus Seattle (Bundesstaat Washington, USA) und studierte an der dortigen Universität.1981 kam Christopher Arpin nach Europa, zunächst nach Aachen und anschließend 1982 als Solo-Repetitor und Stellvertretender Studienleiter an die Oper in Bonn. Zuletzt war Arpin als Gast an der Pariser Grand Opéra als Repetitor für die Oper „König Roger“ tätig. Christopher Arpin war für Jahrzehnte ein beliebter und hoch geschätzter Begleiter.