Tangoprojekt1700Jahre 800bea Brauner Wanke FotoJoachimGerhardt

Die etwa einstündige Performance geht im Rahmen des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ auf Deutschlandtournee. Auftakt ist in der evangelischen Stadtkirche, der Kreuzkirche in Bonn.

Eine wunderbare Begegnung zwischen Sharon Brauner (Berlin) und Rosalie Wanka (München), der jüdischen Schauspielerin und Sängerin, die jiddische Lieder singt, berührende Geschichten erzählt und der gefeierten Tänzerin, deren Leben auch der Tango ist. Sie tauschen sich aus über das, was jüdisch sein ausmacht und allzu menschlich ist. Das ist der Humor und die Mutter, die man sein Leben lang nicht loswird. Das ist die jiddische Sprache, die den Überlebenden ein Stück Heimat ist. Das ist der jüdisch geprägte argentinische Tango – ein Ort der Sehnsucht. Das ist aber auch die innere Diaspora der nicht-jüdischen Tänzerin, die aus der Balletwelt ausbricht. Die modernen Tanz studiert, nach Buenos Aires zieht und erst in Argentinien versteht, warum der Tango ihr zu Hause ist.

Eine tief berührendes Tanzkonzert für alle, die Tango, Klezmer und Chanson lieben und das Leben!

Der Kartenvorverkauf läuft ab sofort, Tickets gibt es ab 15,00 Euro auf vivenu.com.

Weitere Informationen und Termine finden Sie auf der Internetseite des Kirchenkreises.

Weitere Informationen zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ finden Sie hier: https://2021jlid.de.

(Foto: Joachim Gerhardt)