Nach fast vier Jahren der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft schließt Ende März das Paulusheim seine Türen - für immer.
Damit geht auch die lange Geschichte der sozialen Arbeit in diesem Haus (Heil- und Pflegeanstalt, Seniorenwohnheim) mitten in Endenich zu Ende. Am Freitag, 16. Februar, lädt der ökumenische AK Asyl & Zuflucht zu einer Abschiedsfeier um 18 Uhr in das Heim ein. Unter anderem sprechen Coletta Manemann, Integrationsbeauftrage der Stadt Bonn, und Ortsausschussvorsitzende Renate Torno. Für Imbiss und Getränke ist gesorgt. Herzliche Einladung!

Krankenschwester, Frauenrechtlerin, Sozialreformerin - ein Portrait.

Henrike Sappok-Laue stellt in einem kurzweiligen Vortrag die Tante der Philosophin Hannah Arendt vor, die in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit Pionierarbeit leistete. Arendt (1874 - 1922) lag vor allem die Verbesserung der sozialen Lage der Proletarier-Kinder am Herzen, die unter teilweise unsäglichen Bedingungen heranwuchsen. In dem Vortrag wird das wechselvolle Leben und Wirken Henriette Arendts anschaulich präsentiert. Im Anschluss ist Zeit zum Gespräch.

Christen in der 68er-Revolte

Dokumentarfilm, D. 2017, Länge: 75 Min. von Dorian Raßloff
mit Gretchen Dutschke-Klotz, Katja Ebstein, Eva Quistorp, Konstantin Wecker, Fulbert Steffensky, jungen Christ*innen von heute u.a.

Am 2. Juni 1967 wurde der Student Benno Ohnesorg von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras auf der Demonstration in Berlin (West) gegen den Schah von Persien erschossen. Sein Tod radikalisierte die damalige Protestgeneration. Ohnesorg gehörte zu einer in der 68er-Bewegung engagierten «Evangelischen Studierendengemeinde» (ESG).
Für den Wortführer der Proteste Rudi Dutschke sowie für die Theolog*innen Dorothee Sölle und Prof. Helmut Gollwitzer war Jesus ein revolutionäres Vorbild.
Können Jesus und die 68er auch heute Menschen dazu inspirieren, für eine bessere Welt aufzustehen?

Gemeindehaus Brahmsstraße, Eintritt frei