Die Wahlbeteiligung am 14. Februar war in allen Bonner Gemeinden erfreulich hoch im Vergleich zum landeskirchenweiten Durchschnitt, der bei 9,3 Prozent liegt (Trinitatis 16,9 %). Fast alle Gemeinden zählten um die 80 Prozent Beteiligung durch Briefwahl. Der hohe Prozentsatz war möglich, weil die Briefwahlunterlagen mit der Aufforderung zur Wahl verschickt worden waren.

Gewählt wurden in unserer Gemeinde:
Dr. Cornelia Bröschen, Anja Daub, Lisa Inhoffen-Baumann, Dr. Dorothea Jacobs, Käthe Jowanowitsch, Dr. Wilhelm Kötting, Philipp Sebastian Koldewitz, Prof. Dr. Klaus Lehmann, Dr. Henrich von Lucke, Wolfgang Platen, Jan-Derik Wilts und Ruth Wippern.
Aus den Reihen der angestellten Mitarbeitenden standen für
zwei Plätze Kerstin Krahe und Rainer Berghausen zur Verfügung. Eine Wahl war hier nicht erforderlich.

Verabschiedung und Dank
Nach dem Gottesdienst am 6. März wurden Anika Bahr, Johannes Hack und Dr. Karin Rose aus dem Presbyterium verabschiedet. Sie hatten vier bzw. 16 Jahre in dem Leitungsgremium mitgearbeitet. Johannes Hack war viele Jahre Baukirchmeister. Wir  danken Ihnen für ihr Engagement und ihren Einsatz zum Wohl der Gemeinde.

Nach den Sommerferien beginnt der neue Konfi-Kurs!
Alle Jugendlichen, die dann in die 7. Schulklasse gehen, sind sehr herzlich eingeladen mitzumachen: jeden zweiten Dienstag von 16 bis 18 Uhr. Wir beginnen mit einer 24-Stunden-Freizeit im Gemeindehaus und fahren zwei mal übers Wochenende weg.

Die Konfirmation feiern wir am Sonntag vor Pfingsten 2018.

Wer noch keine schriftliche Einladungen bekommen hat und interessiert ist, melde sich bitte bei Pfr. Grieser, Telefon 97840-21, oder bei Heidi Bodensieck, Gemeindebüro, Telefon 97840-11.

 

Rundbrief aus Bois-Colombes bei Paris
Sophia Bobic ist eine von 58 Freiwilligen, die einen Freiwilligen Friedensdienst (FFD) der Evangelischen Kirche im Rheinland absolviert. Ihr Projekt befindet sich in einem Vorort von Paris. Zu ihrem Unterstützerkreis gehört auch die Trinitatisgemeinde, in der Sophia konfirmiert wurde und viele Jahre lang ehrenamtliche Kindergottesdiensthelferin war. Ihr erster Rundbrief an den Unterstützerkreis nimmt Bezug auf die Anschläge in Paris: "Zeit, über Friedensarbeit zu reden".

Liebe Unterstützer_innen, liebe Freund_innen,

vor zweieinhalb Monaten bin ich in Köln in einen Zug eingestiegen und in Paris wieder ausgestiegen.

Seitdem lebe, liebe und arbeite ich in Bois-Colombes, einem nordwestlichen Vorort der französischen Hauptstadt. All das ist Teil meines Freiwilligen Sozialen Jahres, das ich mit der Unterstützung der Evangelischen Kirche im Rheinland und durch euch, die Spenderinnen und Spender, am Gemeindezentrum Centre 72 absolviere.

Damit ihr euch ein Bild von dem machen könnt, wen und was ihr da eigentlich so kräftig unterstützt, werdet ihr im Laufe des Jahres vier Rundbriefe bekommen.

Den ersten davon habt ihr also gerade vor euch.

Ich beginne mit einer kleinen Geschichte des Centre 72 (gesprochen soissant-douce oder swasson duß): Benannt nach seiner Lage, der Nummer 72 in der Rue Victor Hugo, ist das große, nach außen eher schmucklose Haus ein Ort der Begegnung, der Kultur und des Beisammenseins. Es beheimatet vier Organisationen: Die evangelische Gemeinde der Orte Bois-Colombes, Colombes und Asniers, die Entraide, das Maison de Jeune und das Commitée Centre 72. Sie alle haben ihre eigenen Aufgabenbereiche, doch es kommt häufig zu gemeinsamen Projekten und alle sind sich einig: Sie gehören gemeinsam ins Centre 72.

Meine Arbeit erstreckt sich über ein breites Feld, wobei mir viel Freiheit gelaßen wird, um mich auszuprobieren und in so viel wie möglich einmal meine Nase zu stecken.

Am meisten Zeit verbringe ich am Accueil, dem Empfang des Centres. Hier werden Spenden angenommen, Menschen in schwierigen Situationen an Hilfsstellen vermittelt und viel mit den


Liebe Unterstützer_innen. Liebe Freund_innen.

Soweit war ich bis Freitagabend mit meinem ersten Rundbrief gekommen. Er hätte euch über mein Projekt und meine Arbeitsbereiche informieren sollen. Aber wie dieser Tage bei so vielem heißt es auch hier jetzt umdenken. Noch mal von einer ganz anderen Richtung anfangen. Ich absolviere einen Freiwilligen Friedensdienst und nun ist es, mehr denn je, Zeit über Friedensarbeit und Engagement zu reden.

Seit zweieinhalb Monaten sehe ich jeden Tag, wie ehrenamtliche Mitarbeiter_innen ihre Zeit und ihre Kraft investieren, um Menschen in Not zu helfen, um Konzerte und Vorträge zu veranstalten und um ein fröhliches Miteinander zu ermöglichen. "Nous sommes unis" heißt es aus aller Welt, in der Realität bedeutet das, wir brauchen Orte, wie das Centre 72. Und wir haben Orte wie das Centre 72. Es ist nicht gerecht, daß die grauenhaften Ereigniße weniger Stunden mehr Platz in meinem Kopf finden als all die wunderbare Arbeit, die ich hier jeden Tag zu sehen bekomme.

Es ist nicht gerecht, daß einer Handvoll Mördern mehr Platz eingeräumt wird als unseren Freunden, unseren Nachbarn, den Menschen, die wir kennen und von denen wir wißen: Der Islam ist nicht der Terror. Das Unbekannte ist nicht das Böse.

Während die Fragen "Wie? Warum?" noch kaum unsere Lippen verlaßen haben, können wir beobachten, wie und warum Haß und Radikalismus zustande kommen.

Das Ehrenamtler-Team der offenen Ganztagsschule (OGS) an der Matthias-Claudius-Grundschule braucht Verstärkung bei seiner „Arbeit“, zum Beispiel bei der tageweisen Hausaufgabenbetreuung von einzelnen Kindern in kleinen Gruppen (1. - 4. Schuljahr) oder bei kreativen Angeboten zur Freizeitgestaltung – gemeinsam spielen, vorlesen, werken, basteln... Wir und unsere Kinder freuen sich schon auf Sie!

Kontakt: Martina Longerich (OGS) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 6197895 oder Heike Keim (Elternrat) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 22 38 96