Krankenschwester, Frauenrechtlerin, Sozialreformerin - ein Portrait.

Henrike Sappok-Laue stellt in einem kurzweiligen Vortrag die Tante der Philosophin Hannah Arendt vor, die in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit Pionierarbeit leistete. Arendt (1874 - 1922) lag vor allem die Verbesserung der sozialen Lage der Proletarier-Kinder am Herzen, die unter teilweise unsäglichen Bedingungen heranwuchsen. In dem Vortrag wird das wechselvolle Leben und Wirken Henriette Arendts anschaulich präsentiert. Im Anschluss ist Zeit zum Gespräch.

Mensch Jesus!
Willkommen in der Kinderstadt

Am Donnerstag und Freitag, 4.-5. Januar 2018 ganztägig von 8/10 Uhr (offener Beginn) bis 16 Uhr

für Kinder ab 6 Jahren (Teilnehmerbeitrag: 10 Euro, Geschwisterkinder 50 %)

Anmeldung ab sofort unter 97840-11 oder -21 Wer sich bis zum 22. Dezember anmeldet, bekommt Kinderausweis und Begrüßungsgeld für die Kinderstadt zugeschickt!

Plakat Kinderprogramm A2

Christen aus der Karibik laden ein zur Ökumenischen Gebetswoche für die Einheit der Christen

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Ökumenischer Gottesdienst mit Neujahrsempfang
Predigt: Vikar Tobias Mölleken
Gestaltung: AK Biblischer Tanz und Chöre der beiden Kirchengemeinden
Freitag, 12. Januar, 19 Uhr, St. Maria Magdalena

Befreiung und Gewalt
Rabbinerin Diane Lakein spricht zum Bibeltext Exodus 15
Montag, 15. Januar, 20 Uhr, Gemeindehaus Brahmsstraße

Barbados, Saint-Domingue/ Haiti und Cuba grande
Vortrag von Prof. Dr. Michael Zeuske, Universität Köln, über die Karibik in der Globalgeschichte der Sklaverei
Dienstag, 16. Januar, 20 Uhr, Gemeindehaus Brahmsstraße

Verrückte Zeiten
Besuch des Psychiatrie-Museums "Verrückte Zeiten" der LVR-Klinik Bonn mit Kurzfilm, Führung und Besuch der Cafeteria.
Anmeldung im Gemeindebüro.
Mittwoch, 17. Januar, 15 Uhr, Kaiser-Karl-Ring 20

Taizégebet
Singen, beten, hören, schweigen, ein Licht anzünden, Gemeinschaft erfahren
Mittwoch, 17. Januar, 20 Uhr, Pfarrkirche St. Maria Magdalena

Mehr als Reggae, Rum und Rasta:
Abendessen mit Geschichten, Bildern und Musik aus der Karibik. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 18. Januar, 19 Uhr, Gemeindehaus Brahmsstraße

 

Der richtige Umgang mit fürchterlichen und schmerzhaften Erinnerung an die Shoah war und ist in Israel umstritten. Seit den 1940er Jahren war diese Auseinandersetzung durch religiöse und politische Zielsetzungen geprägt. 2012 wurde Yad Vashem von ultraorthodoxen Juden beschmiert; eine Parole war: „Hitler, Danke für den Holocaust“. Dieses extreme Beispiel zeigt, wie sehr die Gedenkstätte für die Opfer der Shoah Yad Vashem, auch eine pädagogische und wissenschaftliche Institution, angegriffen wird.

Dr. Georg Osterfeld wird die Anfänge der Erinnerungskulturen und den Erinnerungsort vorstellen und aktuelle Entwicklungen von Parteien, religiösen Gruppen und Gedenkalternativen einschätzen.