Rundbrief aus Bois-Colombes bei Paris
Sophia Bobic ist eine von 58 Freiwilligen, die einen Freiwilligen Friedensdienst (FFD) der Evangelischen Kirche im Rheinland absolviert. Ihr Projekt befindet sich in einem Vorort von Paris. Zu ihrem Unterstützerkreis gehört auch die Trinitatisgemeinde, in der Sophia konfirmiert wurde und viele Jahre lang ehrenamtliche Kindergottesdiensthelferin war. Ihr erster Rundbrief an den Unterstützerkreis nimmt Bezug auf die Anschläge in Paris: "Zeit, über Friedensarbeit zu reden".

Liebe Unterstützer_innen, liebe Freund_innen,

vor zweieinhalb Monaten bin ich in Köln in einen Zug eingestiegen und in Paris wieder ausgestiegen.

Seitdem lebe, liebe und arbeite ich in Bois-Colombes, einem nordwestlichen Vorort der französischen Hauptstadt. All das ist Teil meines Freiwilligen Sozialen Jahres, das ich mit der Unterstützung der Evangelischen Kirche im Rheinland und durch euch, die Spenderinnen und Spender, am Gemeindezentrum Centre 72 absolviere.

Damit ihr euch ein Bild von dem machen könnt, wen und was ihr da eigentlich so kräftig unterstützt, werdet ihr im Laufe des Jahres vier Rundbriefe bekommen.

Den ersten davon habt ihr also gerade vor euch.

Ich beginne mit einer kleinen Geschichte des Centre 72 (gesprochen soissant-douce oder swasson duß): Benannt nach seiner Lage, der Nummer 72 in der Rue Victor Hugo, ist das große, nach außen eher schmucklose Haus ein Ort der Begegnung, der Kultur und des Beisammenseins. Es beheimatet vier Organisationen: Die evangelische Gemeinde der Orte Bois-Colombes, Colombes und Asniers, die Entraide, das Maison de Jeune und das Commitée Centre 72. Sie alle haben ihre eigenen Aufgabenbereiche, doch es kommt häufig zu gemeinsamen Projekten und alle sind sich einig: Sie gehören gemeinsam ins Centre 72.

Meine Arbeit erstreckt sich über ein breites Feld, wobei mir viel Freiheit gelaßen wird, um mich auszuprobieren und in so viel wie möglich einmal meine Nase zu stecken.

Am meisten Zeit verbringe ich am Accueil, dem Empfang des Centres. Hier werden Spenden angenommen, Menschen in schwierigen Situationen an Hilfsstellen vermittelt und viel mit den


Liebe Unterstützer_innen. Liebe Freund_innen.

Soweit war ich bis Freitagabend mit meinem ersten Rundbrief gekommen. Er hätte euch über mein Projekt und meine Arbeitsbereiche informieren sollen. Aber wie dieser Tage bei so vielem heißt es auch hier jetzt umdenken. Noch mal von einer ganz anderen Richtung anfangen. Ich absolviere einen Freiwilligen Friedensdienst und nun ist es, mehr denn je, Zeit über Friedensarbeit und Engagement zu reden.

Seit zweieinhalb Monaten sehe ich jeden Tag, wie ehrenamtliche Mitarbeiter_innen ihre Zeit und ihre Kraft investieren, um Menschen in Not zu helfen, um Konzerte und Vorträge zu veranstalten und um ein fröhliches Miteinander zu ermöglichen. "Nous sommes unis" heißt es aus aller Welt, in der Realität bedeutet das, wir brauchen Orte, wie das Centre 72. Und wir haben Orte wie das Centre 72. Es ist nicht gerecht, daß die grauenhaften Ereigniße weniger Stunden mehr Platz in meinem Kopf finden als all die wunderbare Arbeit, die ich hier jeden Tag zu sehen bekomme.

Es ist nicht gerecht, daß einer Handvoll Mördern mehr Platz eingeräumt wird als unseren Freunden, unseren Nachbarn, den Menschen, die wir kennen und von denen wir wißen: Der Islam ist nicht der Terror. Das Unbekannte ist nicht das Böse.

Während die Fragen "Wie? Warum?" noch kaum unsere Lippen verlaßen haben, können wir beobachten, wie und warum Haß und Radikalismus zustande kommen.

Nach den Sommerferien beginnt der neue Konfi-Kurs!
Alle Jugendlichen, die dann in die 7. Schulklasse gehen, sind sehr herzlich eingeladen mitzumachen: jeden zweiten Dienstag von 16 bis 18 Uhr. Wir beginnen mit einer 24-Stunden-Freizeit im Gemeindehaus und fahren zwei mal übers Wochenende weg.

Die Konfirmation feiern wir am Sonntag vor Pfingsten 2018.

Wer noch keine schriftliche Einladungen bekommen hat und interessiert ist, melde sich bitte bei Pfr. Grieser, Telefon 97840-21, oder bei Heidi Bodensieck, Gemeindebüro, Telefon 97840-11.

 

Das Ehrenamtler-Team der offenen Ganztagsschule (OGS) an der Matthias-Claudius-Grundschule braucht Verstärkung bei seiner „Arbeit“, zum Beispiel bei der tageweisen Hausaufgabenbetreuung von einzelnen Kindern in kleinen Gruppen (1. - 4. Schuljahr) oder bei kreativen Angeboten zur Freizeitgestaltung – gemeinsam spielen, vorlesen, werken, basteln... Wir und unsere Kinder freuen sich schon auf Sie!

Kontakt: Martina Longerich (OGS) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 6197895 oder Heike Keim (Elternrat) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 22 38 96

 

"Der Kurs war sehr informativ" und "nun habe ich ein gutes Gefühl, wenn ich babysitte", waren Aussagen von Jugendlichen, die an zwei Tagen die Grundlagen des Babysittens gelernt haben.
Unterstützt wurde das JAP-Team durch die Hebamme Susanne Stephani. Wer auf einen Babysitter mit Diplom zurückgreifen möchte, der kann in der Kindertagesstätte an der Brahmsstraße die Babysitterkartei einsehen. Dort sind alle Jugendlichen registriert, die für ein Babysitten zur Verfügung stehen.

 

Die Kleiderstube sucht dringend eine Mitarbeiterin für ca. zwei Stunden in der Woche.
Es werden Kleiderspenden sortiert, eingeräumt und an Interessenten weitergegeben.

Die Kleiderstube ist geöffnet jeden
Mittwoch von 10 bis 12 Uhr.
Bitte melden bei Frau Rütten,Tel. 625303

 

"Schüler als erfolgreiche Theologen", so lautet die Überschrift eines Berichts auf der Internetseite des Evangelischen Kirchenkreise Bonn. Die Preisträger für den "Schülerfacharbeitspreis Religion 2009" wurden am 27. Mai im Rahmen einer Feierstunde von den Dekanen der Evangelischen und Katholischen Fakultät Prof. Dr. Günter Röhser und Prof. Dr. Michael Schulz im Festsaal der Universität Bonn ausgezeichnet.
Die jungen Theologinnen und Theologen, allesamt Schüler der zwölften Jahrgangsstufe von Schulen aus der Region Bonn/Köln, wurden geehrt. Für seine Facharbeit zur "Haltung der Bekennenden Kirche in der Judenfrage" wurde Johannes Niemeier vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn mit dem Preis für den 3. Platz ausgezeichnet. Wer sich für die Arbeit von J. Niemeier interessiert, kann sie hier als PDF herunterladen.

 

Einmal im Monat treffen wir uns zur Themenfindung und für Absprachen - wollen Sie Ihre Fähigkeiten einbringen? Wir gestalten den Gemeindebrief mit einem leicht zu lernenden Profi-Programm am PC - wollen Sie Ihre Fähigkeiten ausbauen?
Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns über Ihren Anruf (97840-21) oder Ihre email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Für die Gemeindebrief-Redaktion: Pfr. Uwe Grieser

 

sind schon dabei...
... und brauchen Dich als Verstärkung!
Singen im Kleinen Chor macht "Ohne Männer" nur halb so viel Spaß! meinen die Frauenstimmen und die Chorleiterin Dorle Wattenberg. Der Kleine Chor freut sich über Zuwachs bei den Männer- und Frauenstimmen. Entdecke, wie viel Spaß das Singen mit uns macht. mehr

Die Redaktionen des "Gemeindebriefs" der Ev. Trinitatiskirchengemeinde und der "Kontakte", des Pfarrbriefs der katholischen Pfarrei St. Maria Magdalena, haben beschlossen, in ihren Publikationen regelmäßig auch ökumenische Themen zu behandeln, wie dies in der Partnerschaftsvereinbarung bereits vorgesehen war.
In jedem KONTAKTE-Heft und zeitgleich dazu im Gemeindebrief soll es zukünftig eine ökumenische Doppelseite geben, erkennbar an dem Ökumene-Logo. Zu einem Thema, das vorher verabredet wurde, werden zwei Artikel geschrieben, ein katholischer und ein evangelischer Beitrag.
Es ist nicht daran gedacht, ein Forum für Kontroversen zu eröffnen, sondern gemeinsame Interessen und Themen zu beleuchten. So wird zur Osterzeit über "Taizé" berichtet, zur Sommerzeit über das Thema "Pilgern". Wir wünschen uns, dass mit der ökumenischen Doppelseite das Verbindende unserer Konfessionen deutlich wird, um unser "Miteinander auch weiterhin zu fördern und auszubauen" (Präambel Partnerschaftsvereinbarung).
Als biblischen Leitspruch wählen wir das Wort von Paulus aus dem 2. Korintherbrief, Kapitel 3, Verse 3 und 4, das in der Lutherübersetzung lautet: "Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen... geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes."

 

Immer mehr Menschen nutzen den Kurznachrichtendienst Twitter. In den sogenannten Tweets werden mit ca. 140 Zeichen meist kurze Hinweise und Informationen ausgetauscht. Viele haben das Bedürfnis, anderen schnell und unkompliziert etwas mitzuteilen, wenn es ihnen besonders wichtig ist. Diese Dynamik wollen wir nutzen, um Interessierte auf Gottesdienste, ein Konzert von tr-i-molo oder eine besondere Veranstaltung in der Gemeinde aufmerksam zu machen. Der Trinitatis-Twitterkanal startete im Juli und soll die bestehenden Angebote (Gemeindebrief, Homepage, E-Mail-Nachrichten) ergänzen.