Trinitatiskirche Bonn-Endenich Brahmsstr. 14

2Aug20Erich Kästner: "Die 13 Monate"
mit Volksliedbearbeitungen von J. Brahms und B. Britten
Trio LiteraTON
Doris Meyer, Rezitation
Stephan Lindemeier, Bariton
Bernhard Lückge, Klavier

Da nur 50 Personen an jedem Konzert teilnehmen können, müssen sich Interessenten kostenlose Eintrittskarten besorgen.
Sie erhalten die Karten unter www.trimolo.eventbrite.de
oder direkt mit dem Link https://www.eventbrite.de/e/trimolo-kurzkonzerte-tickets-113460726086?aff=erelpanelorg

Bei der Kartenbestellung müssen Sie sich aus Coronagründen registrieren lassen.
Ihre Daten, die Sie bei der Kartenbestellung abgeben, müssen wir bei uns 3 Wochen aufbewahren. Dann werden sie gelöscht.
Die Konzerte sind kostenlos, wir bitten aber die Künstler durch gute Spenden zu belohnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Trimolo-Team 0228 6205840

Hygiene-Regeln unbedingt einhalten
Abstand,
Schutzmaske (mitbringen! Während des Konzerts fakultativ, aber zu empfehlen),
Desinfektion der Hände am Eingang und Ausgang.
Bitte die weit gestellten Stühle nicht verändern.
Wir bitten, wenn möglich, von der Benutzung der Toiletten abzusehen.
Da wir für gute Durchlüftung sorgen, bitte geeignete Kleidung anziehen.
Im Fall einer Covid-Infektion, eines Kontakts zu einem Erkrankten oder bei Symptome wie Fieber, Husten usw. können Sie unsere Konzerte derzeit nicht besuchen. Wir bitten um Verständnis.


Weitere Informationen
Anfang der fünfziger Jahre erhielt Erich Kästner von einer Zeitschrift den Auftrag, einmal im Monat ein Naturgedicht zu schreiben. Ergebnis dieser Arbeit sind die 13 Gedichte „eines Großstädters für Großstädter“, in denen er mit Poesie und Witz die Natur lebendig und den ewigen Kreislauf der Jahreszeiten sichtbar werden lässt. In jedem Gedicht preist er die Schönheit, aber auch die melancholischen Seiten des jeweiligen Monats und greift immer wieder das Thema des unweigerlichen Vergehens der Zeit auf. Das Motiv des Älterwerdens zieht sich durch das ganze Werk. Im Januar ist das Jahr ein kleines Kind - im Dezember bereitet es sich auf den Abschied vor. Der dreizehnte Monat - ein fiktiver „Schaltmonat“ – verbindet das Beste aus allen anderen Monaten – d.h.: es kann ihn nicht geben. „Es tickt die Zeit. Das Jahr dreht sich im Kreise.
Und werden kann nur, was schon immer war.
Geduld, mein Herz. Im Kreise geht die Reise.
Und dem Dezember folgt der Januar.“
Der Gedichtzyklus wird mit Volksliedbearbeitungen von Johannes Brahms und Benjamin Britten verbunden. Die Lieder vertiefen Kästners Beschreibung des beständigen Wandels sowie die darin liegende ewige Dauer als auch die unterschiedlichen Stimmungen der einzelnen Monate.

Trio LiteraTON

Die gemeinsame Vorliebe für Literatur und Musik hat uns zueinander gebracht und gegenseitig inspiriert. Heute führen wir als Trio eigens konzipierte Programme auf, die Literarisches und Tonales miteinander verbinden oder auch in unerwarteter Form zueinander stellen. Victor Hugo schrieb einmal: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Ebenso so gut könnte es heißen: Die Literatur trifft die Töne, die auf keiner Tonleiter zu finden sind und die zu überhören unmöglich ist. Das Zusammenspiel dieser beiden „Kräfte“ hat es uns ganz besonders angetan. Als faszinierend empfinden wir dabei den Effekt des Lebendigen, des umfassenden Erlebens – für neue Sichtweisen – auf Vergangenes und Gegenwärtiges. In Zusammenarbeit mit Kulturämtern und anderen Veranstaltern führten uns Aufführungen im Rheinland nach Bonn, Köln, Düsseldorf, Brühl und an den Niederrhein.

Doris Meyer - Ausbildung als Lehrerin mit den Fächern Deutsch, Musik, Religion - Ausbildung als Sprecherzieherin in Bonn und Köln - Gesangsausbildung - Leiterin einer Grundschule bis 1995 - Erarbeitung und Aufführung zahlreicher Kinderopern - langjährige Tätigkeit als Sprecherzieherin an der Pädagogischen - Hochschule in Bonn, Rezitationsabende - intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikern und Erarbeitung literarisch-musikalischer Programme

Stephan Lindemeier - Ausbildung als Physiotherapeut, tätig in Köln - Gesangsausbildung bei Norbert Meyer, Brühl - als Sänger Mitglied verschiedener Ensembles - Soloauftritte in Oratorien - langjähriges Mitglied im Kölner Kammerchor - Erarbeitung zahlreicher literarisch-musikalischer Programme

Bernhard Lückge - erster Klavierunterricht mit sieben Jahren - als Jugendlicher regelmäßige Auftritte als Chorbegleiter an Klavier und Orgel - Lehramtsstudium mit den Fächern Musik (Musikhochschule Köln, künstlerisches Hauptfach Klavier bei Prof. Pi-Hsien Chen), Englisch (Universität Köln) - Erstes Staatsexamen 1989 - Diplomstudium Chorleitung, Künstlerische Reifeprüfung 1991 - Zweites Staatsexamen 1992 - unterrichtet Musik und Englisch am Collegium Josephinum Bonn seit 1993 - Künstlerische Schwerpunkte: (regelmäßige Konzerttätigkeit in beiden Fächern) - Chorleitung und Liedbegleitung