Zu Beginn: Eine Kerze anzünden
Eine*r spricht: „Die Glocken läuten und rufen zum Gebet.
Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Wir sind versammelt.
An unterschiedlichen Orten.
Zur gleichen Zeit.
Verbunden im Glauben.
Wir feiern in Gottes Namen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“
Eine*r betet:
„Guter Gott, ich bin hier. Und Du bist hier.
Ich bete zu Dir. Und weiß: Ich bin verbunden. Mit Dir.
Mit anderen, die zu Dir beten. Genau jetzt. Genau so.
Ich bin hier. Und Du bist hier. Das genügt.
Ich bringe Dir alles, was ist.
(Zeit der Stille)
Höre auf unser Gebet. Amen“
Lied: Wenn Sie Lust haben, singen Sie das Lied „Jesus zieht in Jerusalem ein“ (EG 314) Wenn Sie kein Gesangbuch zur Hand haben: Im Internet finden Sie die meisten Kirchenlieder.
Worte zum Hören: Eine*r liest das Evangelium Markus 14, 3-9
Sie hat ein gutes Werk an mir getan. (Vers 6)
Gedanken zum Teilen
Nach dem umjubelten Einzug in Jerusalem hält sich Jesus in Bethanien auf, einer Ortschaft etwa drei Kilometer südöstlich gelegen. Im Haus von Simon sitzt er beim Essen, als eine Frau eintritt. Unvermittelt geht sie auf Jesus zu und gießt kostbares Nardenöl aus einem Alabastergefäß über sein Haupt. Die Jünger protestieren: Was für eine Verschwendung! Mit dem Geld für das Öl hätte man den Armen helfen müssen!
> Was spricht für die Aufregung der Jünger?
Wie mag sich die Frau fühlen, als sie so bloßgestellt wird?
Wann Sind Sie, wann bist du einmal für jemand anderesn„verschwenderisch" gewesen? Mit welchen Folgen? <
Jesus nimmt die Frau in Schutz: „Was bekümmert ihr sie? (...) Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch davon erzählen, was diese Frau getan hat."
Anregung
Habt ihr eine wohlriechende Creme zuhause oder ein feines Hautöl? Tut euch ein gutes Werk! Salbt mit viel Ruhe und Zeit eure Hände ein, vielleicht auch eure Stirn oder eure Füße. Genießt die Berührung. Freut euch an dem Duft.
Worte zum Beten
Gott, wir bitten dich für die Frauen und Männer, die in der Pflege arbeiten. Sie tun täglich ein großartiges Werk an den Menschen, für die sie da sind. Stärke sie in ihrem Dienst. Fördere alle Bemühungen, die zu mehr Anerkennung dieser Arbeit führen.
Wir spüren auf der Haut, wie gut Nähe tut. Wir denken daran, wie wichtig Berührung ist, besonders für Menschen, die - wie Jesus - ihren Tod vor Augen haben. Stehe ihnen bei und stärke sie. Amen
(Vielleicht fallen Ihnen auch eigene Bitten ein, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Erweitern Sie gerne das Gebet.)
Mit allen Christen weltweit beten wir: Unser Vater im Himmel…
Segen: Eine*r oder alle gemeinsam:
„Gott segne uns und behüte uns.
Lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Erhebe dein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.“
Zum Schluss daran denken: Kerze auspusten