Dienstag, 20.11.2018 - 20 Uhr
Ev. Trinitatiskirche Bonn - Brahmsstraße 14

salamToSyria kEin Multimedia-Konzert aus der Reihe Salam to Syria, das die Vielfalt syrischer Kunst und Kultur zelebriert.
Musik: Ashraf Kateb (Violine), Dania Al-Tabbaa (Klavier)
Film:Tayeb Al-Hafez - Wit-ness
Visuelle Kunst: Ali Kaaf - Larynx
Moderation: Bashar Al-Nahhas

Salam to Syria betitelt eine Kammermusik-Konzertserie, die nach Aufführungen in Berlin, Potsdam, Hamburg, Bremen und San Francisco nun auch in Bonn präsentiert wird. Es ist eine Zusammenarbeit von syrischen Musikern und Künstlern aus dem In- und Ausland.

Die Einnahmen von Salam to Syria kommen der Global Health Equity Foundation zugute und werden genutzt, um gesellschaftsorientierte Medienprojekte zu finanzieren, die die Integration von Geflüchteten fördert.

Künstler*innen:

Tayeb Al-Hafez
Dr. med. Tayeb Al-Hafez ist Syrer, hat seit 30 Jahren in den USA gelebt und pendelt zur Zeit zwischen San Francisco und Bonn. Er ist Arzt, Schriftsteller und Direktor der Global Health Equity Foundation (GHEF), die er 2007 gründete. Inspiriert von der kulturellen Geschichte Syriens, die von den alten Kulturen bis zum aktuellen tragischen Krieg reicht, bringt Al-Hafez verschiedenste Künstler für Salam to Syria zusammen. Mithilfe seiner Projekte und seiner Erfahrung sowohl im medizinischen, als auch im Medienbereich, unterstützt Tayeb arabisch-sprechende Geflüchtete, die nach Europa und in die USA kommen, unter anderem bei der Traumata-Bewältigung.

Ali Kaaf
Ali Kaaf ist Syrer und lebt seit dem Jahr 2000 in Berlin. Sein Studium der Bildenden Kunst absolvierte er am Institut des Beaux-Arts in Beirut und an der Berliner Universität der Künste. In seinen vielschichtigen Arbeiten entwickelte Kaaf eine ganz eigene Formsprache. Seine Papier- und Glasarbeiten, Videos, Installationen und Foto-Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Solo-Ausstellungen gezeigt und vielfach mit Auszeichnungen gewürdigt.

Dania AI-Tabbaa
Dania AI-Tabbaa ist eine französisch-syrische Pianistin aus Damaskus. Sie lebt als Professorin für Klavier in Paris und unterrichtet am Konservatorium in Orléans.
Al-Tabbaa studierte unter anderem am Alfred Cortot Institut Superieur de Musique in Paris und bekam den ersten Preis des französischen National- Konservatoriums. Sie gewann neben anderen Preisen die Ebella Competition und den Alliance Française Preis. Al-Tabbaa nahm an einer Reihe von Festivals teil, wie zum Beispiel dem Toronto Musik Festival und klassischen Musikfestivals in Abu Dhabi und Dubai.

Ashraf Kateb
Ashraf Kateb ist ein deutsch-syrischer Violinist, Komponist und Dirigent aus Aleppo und lebt seit 1992 in Berlin. Kateb studierte Violine in Aleppo, Moskau, Berlin und Krakau, hat an einer Vielzahl internationaler Festivals teilgenommen, und war der einzige arabische Künstler in der Philharmonie der Nationen. 1997 gründete Kateb das Projekt „Arabische Musik und die Welt“, innerhalb dessen er die Arbeiten führender arabischer Komponisten sammelte und inszenierte. Seine Arbeiten sind getrieben von seiner Leidenschaft für die Förderung und den Erhalt der arabischen Musiktradition und Kompositionen.

Eintritt frei – Spenden sind willkommen und gehen an die Stiftung GHEF (www.ghef.org)

Sie als Publikum erzählen davon ….
das Playback-Theater Köln spielt Ihre Erlebnisse, spontan und improvisiert.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen !

Wann: Sa, 03. November 2018, 19.30 Uhr

Wo: Gemeindesaal Trinitatiskirche

Eintritt frei - Spenden willkommen

www.playback-theater-koeln.de

Dienstag, 13. November 2018, 19 Uhr im Gemeindehaus

Eine interaktive Lesung mit Pfr. Rainer Fincke und Ulla Peffermann-Fincke.

Sowohl mit kleineren Kränkungen im Alltag als auch mit heftigen, einschneidenden Verletzungen sind wir im Leben immer wieder – mal mehr, mal weniger – konfrontiert. Mobbing, Kontaktabbrüche, mangelnde Wertschätzung in Beziehungen, Trennungsschmerz und Ungerechtigkeiten sind vielen nicht fremd. Aber auch Schicksalsschläge wie Krankheit oder der Verlust eines lieben Menschen schmerzen und wollen verarbeitet werden.

Wie gehe ich mit diesen Situationen um? Wie kann ich meine Robustheit stärken, ohne an Sensibilität zu verlieren? Was sind meine Kraftquellen? Die Autoren lesen Textpassagen aus ihrem Buch, um anschließend in einen Austausch mit den Zuhörern zu treten. Beispiele und Übungen runden das Thema ab.

Rainer Fincke ist Pfarrer in der Johannes-Kirchengemeinde Bad Godesberg, Ulla Peffermann-Fincke ist Enneagrammlehrerin und Kommunikationstrainerin (EPL).

Mittwoch, 21. November, 20 Uhr: Geistliche Musik zum Buß- und Bettag

Aufgeführt wird eine der größten Kantaten, die Bach geschrieben hat: „Ich hatte viel Bekümmernis“, BWV 21.

Mitwirkende sind Theresa Klose (Sopran), Elena Mohrs (Alt), Thomas Klose (Tenor) und Ingo Wittrock (Bass). Begleitet werden sie vom Chor am Freitag und dem Trinitatisorchester unter der Leitung von Burkhard Müller.

Pfarrer Uwe Grieser ist der Liturg

Donnerstag, 08. November, 18.30 Uhr im Gemeindehaus

Wie weit kann Krankheit privat bleiben oder sind auch weitere Personengruppen wie der Freundes- oder Kollegenkreis und andere öffentliche Gruppen beteiligt?

Verlust von Gesundheit führt zu veränderten Bedürfnissen, die dazu führen können, dass Beteiligte sich missverstehen oder Konflikte entwickeln. Oft geraten gerade Angehörige in ein belastendes Dilemma.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Situation der Angehörigen, die in das Krankheitsgeschehen stark einbezogen sind.

Wir laden Sie ein zum Vortrag von Dr. Heinz Pilartz vom Forum M – Institut für Medizin, Mediation und mehr.